Praxisautrag 1

Hallo!
Nun sind Sie bereits in Ihrem 2. Praxiseinsatz. In den meisten Fällen behalten Sie Ihren Einsatzort und müssen sich nicht umgewöhnen. Für Ihr erneutes Erstgespräch auf Station können Sie den im ersten Theorieblock erworbenen Erkenntnissen folgende hinzufügen:
- Aufbau, Veränderungen und Funktionen der Haut
- Berührung und Scham
- Folgen von Immobilität (Dekubitus, Intertrigo, Thrombose, Kontrakturen, Pneumonie)
- Verdauung und Verdauungsorgane
- Einführung Ernährungslehre
- Pflegedokumentation
- Erste-Hilfe Maßnahmen
Zu den oben genannten bearbeiten Sie bitte im Praxiseinsatz folgende Aufgabe:
Beschreiben Sie die Situation eines Patienten/Patientin oder Bewohner/in in ähnlicher Weise wie folgt
Beispiel einer Ausgangssituation:
Herr Schneider (78 Jahre) wurde nach einem Oberschenkelhalsbruch operiert und liegt nun auf der orthopädischen Station. Seit drei Tagen ist er nahezu bettlägerig und kann sich nur sehr eingeschränkt bewegen. Er ist übergewichtig, leicht verwirrt und hat seit zwei Tagen keinen Stuhlgang gehabt. Seine Haut zeigt bereits eine leichte Rötung an der Sakralregion. Herr Schneider ist außerdem sehr zurückhaltend bei Körperpflege und reagiert verlegen auf Berührungen.
Aufgabenstellung:
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Hautbeobachtung und -pflege:
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Beschreiben Sie den Aufbau und die Funktionen der Haut.
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Erklären Sie, welche Hautveränderungen auf einen beginnenden Dekubitus hinweisen.
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Wie beugen Sie Dekubitus und Intertrigo gezielt vor?
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Welche Maßnahmen ergreifen Sie zur Hautpflege bei immobilen Patienten?
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Umgang mit Berührung und Scham:
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Erläutern Sie, warum Berührung in der Pflege eine besondere Rolle spielt.
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Wie gehen Sie professionell mit dem Schamgefühl von Patienten um?
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Formulieren Sie beispielhaft, wie Sie Herrn Schneider auf eine Intimpflege ansprechen würden.
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Bewegungsförderung und Komplikationsprophylaxe:
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Welche Folgen hat Immobilität?
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Nennen Sie pflegerische Maßnahmen zur Vorbeugung von:
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Thrombose
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Pneumonie
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Kontrakturen
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Welche Bewegungsangebote machen Sie Herrn Schneider unter Berücksichtigung seines Zustands?
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Verdauung und Ernährung:
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Beschreiben Sie kurz die Verdauungsorgane und den Weg der Nahrung.
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Welche möglichen Ursachen gibt es für die Obstipation?
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Welche pflegerischen Maßnahmen unterstützen die Verdauung?
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Welche Aspekte der Ernährungslehre sollten bei älteren immobilen Menschen beachtet werden?
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Pflegedokumentation:
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Dokumentieren Sie beispielhaft eine Pflegebeobachtung (z. B. Rötung am Gesäß) sowie eine durchgeführte Maßnahme (z. B. Lagerung).
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Warum ist die sachgerechte Pflegedokumentation für die Pflegequalität und Rechtssicherheit wichtig?
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Hinweise:
- Beantworten Sie die einzelnen Punkte immer stark angelehnt an ihren Patienten/in. Es geht beispielsweise also nicht darum alle Dekubitusmaßnahmen zu nennen, sondern die individuell geeigneten zu beschreiben und zu begründen.
- Besprechen Sie den Praxisauftrag mit Ihren Praxisanleiter/in.
- Nutzen Sie zur Beantwortung das Textfeld oder laden Sie eine Datei hoch.
Viel Spaß und beste Grüße